Gelände und Services

Handy aufladen

Ihr könnt euer Handy an unserem Merch-Stand aufladen.

Sauberes Festival

Auf dem Festival findet ihr farblich markierte Stellen, an denen ihr euren Abfall einfach trennen könnt. In den gelb markierten Bereich gehören Kunststoffe, in den blauen Papier und in den grauen vor allem Getränkedosen oder anderer kleiner Metallabfall. In den Campingbereichen und im Bar-Backstage wird außerdem Glas getrennt.

Ihr könnt euren Abfall auch am Stand Čistý festival sortieren. Für mitgebrachten Kunststoff- oder Papierabfall könnt ihr dort praktische Festivalgeschenke aus recycelten Materialien erhalten.

Warum ist Mülltrennung wichtig?

Mülltrennung spart natürliche Rohstoffe. Papierrecycling hilft, Bäume zu schonen. Durch das Trennen von Glas und Aluminiumdosen müssen weniger Sand, Bauxit und andere Rohstoffe abgebaut werden. Das Recycling von Kunststoffverpackungen spart außerdem Erdöl, das für ihre Herstellung benötigt wird.

Wenn Abfall nicht getrennt wird, landet er oft auf der Deponie. Dort braucht ein Plastikbecher Jahrzehnte, um sich zu zersetzen, eine PET-Flasche sogar bis zu hundert Jahre, eine Dose etwa fünfzehn Jahre. Manche Materialien, zum Beispiel Glas oder Polystyrol, zersetzen sich in der Natur praktisch gar nicht.

Wie trennt man richtig?

In den getrennten Kunststoffabfall gehören Polystyrolbecher für Heißgetränke, Plastikbecher für Kaltgetränke, Tüten, Taschen, zusammengedrückte PET-Flaschen und Plastikgeschirr. Bitte denkt nur daran, Essensreste vorher im Restmüll zu entsorgen.

Ein Papierbecher mit Folienbeschichtung kann nicht recycelt werden und gehört deshalb in den Restmüll. Dasselbe gilt für verschmutzte Pappteller, Servietten, Taschentücher oder Babywindeln — auch sie gehören in den Restmüll.

Was passiert mit dem getrennten Abfall?

Die Säcke mit getrenntem Abfall aus den farbigen Behältern werden in größere Container im Backstagebereich gebracht. Großraumcontainer werden genutzt, damit der anschließende Transport zur Sortieranlage möglichst effizient ist und die Umwelt so wenig wie möglich belastet.

Nach der Nachsortierung werden die einzelnen Abfallarten recycelt. Aus Kunststoffen können neue Verpackungen, Teile von Autoinnenräumen, funktionale Textilfasern, Bauplatten oder Pflastersteine entstehen. Papier wird zu neuem Papier recycelt, aus Metallen entstehen neue Metallprodukte und Verpackungen, Glas wird erneut eingeschmolzen und zu neuen Gläsern oder Flaschen verarbeitet.

Ein paar interessante Fakten

Das Papier, das in 17 Jahren bei Čistý festival gesammelt wurde, würde für die Herstellung von 375.000 Rollen Toilettenpapier reichen.

Aus den PET-Flaschen, die in 17 Jahren gesammelt wurden, könnte man Füllmaterial für 102.000 Schlafsäcke herstellen.

Aus den recycelten Plastikbechern, die von Festivalbesuchern getrennt wurden, könnte nach Zugabe der nötigen Zusatzstoffe Recycling-Pflaster für einen 26 Kilometer langen und 2 Meter breiten Gehweg entstehen.

PsyCare

Wer sind wir?

Als Tschechische Psychedelische GesellschaftCZEPS — bemühen wir uns, Raum für eine offene Diskussion über psychedelische Substanzen, ihre Vorteile und ihre Risiken zu schaffen. Unter unserer Schirmherrschaft entstand das Projekt der psychedelischen Ersten Hilfe — PsyCare. Es vereint, bildet aus und koordiniert Freiwillige aus verschiedensten Berufsbereichen, von Psychologen bis zu Künstlern, die anderen Menschen in schwierigen Situationen helfen möchten, die durch den Gebrauch von Psychedelika entstehen können.

Unsere Ziele

Wir möchten ein sicheres Umfeld für Menschen schaffen, die gerade eine schwierige psychedelische Erfahrung durchleben — insbesondere bei Veranstaltungen, bei denen eine solche Unterstützung sinnvoll ist, vor allem bei größeren Musikveranstaltungen und Festivals. Wir werden versuchen, den Menschen zu helfen, diese Erfahrung ohne schwerwiegendere Folgen zu durchstehen und ihnen gegebenenfalls auch zu ermöglichen, daraus etwas Positives mitzunehmen.

Warum machen wir das?

Die aktuelle Gesetzgebung erlaubt den Gebrauch von Psychedelika nicht einmal in einem sicheren und kontrollierten Umfeld — also zum Beispiel im medizinischen Rahmen einer Psychotherapie, in Anwesenheit eines geschulten Fachmenschen, Schamanen oder eines anderen Begleiters. Auch deshalb entscheiden sich Menschen oft dafür, diese Substanzen auf eigene Faust und bei verschiedensten Gelegenheiten zu konsumieren.

Ob wir wollen oder nicht: Nicht nur junge Menschen nehmen bewusstseinsverändernde Substanzen, die sie irgendwo gekauft haben und deren Konsum Risiken mit sich bringt, über die konkret nur sehr wenig gesprochen wird. Der Gebrauch solcher Substanzen in einer ungeeigneten Umgebung kann weitreichende Folgen haben. Das muss jedoch nicht passieren, wenn der betroffenen Person sofort passende Hilfe angeboten wird.

Laut der Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies treten die häufigsten problematischen Erfahrungen mit Psychedelika bei uninformierten Erstkonsumenten auf. Solche Menschen treffen wir häufig bei ausgewählten Musikveranstaltungen und Festivals. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Konsumierenden ist der Anteil derjenigen, die die Erfahrung nicht bewältigen, gering. Doch jeder einzelne Mensch, dem wir helfen, könnte sonst im schlimmsten Fall medikamentös in psychiatrischer Behandlung landen.

In anderen Ländern ist dieser Service bereits ein etablierter Standard, und jedes Jahr zeigt sich seine Wirksamkeit an der sinkenden Zahl von Krankenhauseinweisungen auf Festivals im Vergleich zu Jahren, in denen PsyCare nicht vor Ort war.

Weitere Services und Informationen werden noch ergänzt.